Wer sind wir? – Was wollen wir? – Was tun wir?
Die Zukunft unserer Gesellschaft wird durch die Zukunftschancen der nachwachsenden Generation bestimmt. Die Chancen von Kindern und Jugendlichen zur Entfaltung ihrer Persönlichkeit zu verbessern und eine bewusste Lebensführung in sozialer Verantwortung zu fördern, ist seit vielen Jahren ein Anliegen von Katja Ebstein; durch eine Vielzahl von Engagements insbesondere zugunsten der „Aktion Umwelt für Kinder“ gelang es immer wieder, zu ermuntern und materielle, gesundheitliche und erzieherische Hilfen zu organi-sieren und zu mobilisieren.
Katja Ebstein musste allerdings auch feststellen, dass Kinder sich vermehrt in wirtschaftlicher, sozialer, körperlicher und seelischer Not und Armut befinden. Die seelische, geistige und wirtschaftliche Armut von Kindern und Jugendlichen wächst in Deutschland kontinuierlich an. Durch eine Vielzahl von Projekten konnte den unmittelbar Betroffenen punktuell geholfen werden. Angesichts der Dringlichkeit und Komplexität bedarf es jedoch einer verstärkten andauernden Beachtung und Bearbeitung dieser Notlagen. Kinder in Armut dürfen wir nicht beiläufig zur Kenntnis nehmen. Kinder in Armut sind keine vorüberziehende Momentaufnahme. Nur durch eine gezielte Bündelung von Ressourcen kann Wirksamkeit erreicht werden. Weder die Betroffenen, noch der Staat oder einzelne Engagierte alleine können die vielschichtigen Notlagen beheben.
Im Sinne einer verantwortungsbewussten Bürgergesellschaft müssen daher Angebote geschaffen werden, damit engagierte Bürger, verantwortungsbewusste Politiker und Führungskräfte aus Wirtschaft, Kultur, Medien und Verbänden eine gemeinsame Anstrengung unternehmen, den Kindern und Jugendlichen in Not gemeinsam zu helfen und zu ermuntern.
Dazu möchte die
Katja Ebstein Stiftung für eine enkeltaugliche Zukunft einen Beitrag leisten, und ruft dazu auf, Stiftungskapital zu sammeln und nachhaltig in Brandenburg und darüber hinaus aktiv zu sein. Denn materielle und geistige Notlagen sind in allen Teilen Deutschlands und besonders bei den osteuropäischen Nachbarn zu finden. Vor diesem Hintergrund weiß die Stiftung sich auch verpflichtet, durch interkulturelle Begegnungen Andersartigkeit zu tolerieren und eine positive Lebenserfahrung zu vermitteln.
Die Stiftung versteht sich auch als „Anstifter“, um für soziales, bürgerschaftliches Engage-ment Mut zu machen, Beispiele zu setzen und Vernetzungen zu initiieren. Stiftungen und bürgerschaftliches Engagement brauchen deshalb mehr Beachtung in der Öffentlichkeit. Dieser Verantwortung stellt sich die Stiftung in besonderer Weise.
Potsdam, den 18.06.2005