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NPCC - Wissenswertes
Ausgangslage

Gemeinnützige Unternehmen haben ein besonderes Profil und sind aufgrund vielfältiger Veränderungen im nationalen, vor allem aber im internationalen Dritten Sektor, in die Krise geraten: sie bewältigen häufig nur unzulänglich den Spagat zwischen unternehmerischer Verantwortung und ideeller Zwecksetzung. Der zunehmende Konkurrenzdruck zwischen den gemeinnützigen Organisationen und in Abgrenzung zu wirtschaftlichen Unternehmen macht eine umfangreiche Beratung und Betreuung notwendig.

Die Anzahl der Stiftungsgründungen steigt rapide: Kapital sucht soziale Aufgaben, Ideen suchen soziale Kapitalgeber:

Das NPCC der GBI bietet den professionellen link und das umfassende Netzwerk. Die Experten mit jahrzehntelanger Erfahrung aus der Non-Profit-Unternehmensführung und Unternehmensberatung entwickeln maßgeschneiderte angemessene Lösungen, die auch übermorgen den Anforderungen gewachsen sind.


Lage der Non-Profit-Unternehmen

Die Lage der Unternehmen im Non-Profit-Bereich wird angesichts rückgängiger öffentlicher Förderung und steigender Kosten systembedingt schwieriger. Hinzu treten verschärfte und engere Auslegungen der Steuerbehörden in der Anwendung des sog. Steuerprivilegs der Gemeinnützigkeit. Da keine Überschüsse erwirtschaftet werden dürfen, erübrigt sich auch der Aufbau eines kurzfristig verfügbaren Eigenkapitals. Die Einkommensverhältnisse im Non-Profit-Sektor können nicht mit denen der gewerblichen Wirtschaft konkurrieren, weshalb gute Fachkräfte angesichts der mittelfristigen Unattraktivität ihrer zu erwartenden Einkommen abwandern.
Professionelle Unternehmensberatung ist im deutschen Non-Profit-Sektor nahezu unbekannt und gilt im Allgemeinen als nicht bezahlbar. Deshalb steigt die Krisenanfälligkeit und -häufigkeit in diesem gesellschaftlich bedeutsamen Sektor.

Krisenmanagement wird nicht betrieben, bei Banken besteht große Skepsis und Unsicherheit bei der wirtschaftlichen Beurteilung dieses Dritten Sektors. Gleichzeitig steigt aber der Bedarf an professioneller Finanzierungshilfe durch Stiftungen, Unternehmen, öffentliche Stellen und engagierten Bürgern.


Steigende Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements

In den vergangenen Jahren nahm das Bürgerengagement in ganz erheblichem Maße zu. Die öffentliche Hand mit ihren Ressourcen wird in der Regel fördernd mitfinanzierend, aber nicht kostentragend tätig. Der Non-Profit-Sektor wird überwiegend von ehrenamtlicher Tätigkeit getragen, was häufig zu professionellen Defiziten in Organisation und Management führen kann. Gleichzeitig ist der Bedarf an der Erschließung nichtstaatlicher komplementärer Finanzierungsquellen gestiegen, die das in der Regel nur in geringem Umfang vorhandene Eigenkapital ergänzen können.
Ein weiterer deutlicher Hinweis auf die gestiegene Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements ist aus der wachsenden Anerkennung gesellschaftlichen Engagements in der deutschen Politik und ansatzweise in der gewerblichen Wirtschaft abzulesen.


Verbesserung des Stiftungssteuer- und -privatrechts

Durch wesentliche steuerliche Erleichterungen hat der Gesetzgeber wichtige Impulse gesetzt, Stiftungsgründungen anzuregen. Nicht nur Familienstiftungen zur Sicherung von Familienvermögen, Unternehmensstiftungen zur langfristigen Sicherung von Unternehmen, sondern insbesondere gemeinnützige Stiftungsgründungen werden steuerlich erheblich gefördert. Die Novellierung des Stiftungsprivatrechts hat zur weiteren Attraktivität von Stiftungen als Rechtsform für gemeinnützige Aktivitäten beigetragen, so dass der Aufwärtstrend der Zahl von Stiftungsneugründungen anhält.

Diese neuen Stiftungen, aber auch Bestandsstiftungen, benötigen neben einer langfristig sinnvollen gemeinnützigen Zwecksetzung auch professionelle Beratung und ein individuelles sowie kostengünstiges professionelles Management.


Nachlassmanagement

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„Nie war die Gelegenheit besser und die unmittelbare Verantwortung der Stiftung größer, zu Motoren des Wandels, zu Ideenagenturen für die Lösung der Probleme unserer Gesellschaft zu werden“
Roman Herzog